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New Frequencies

BABA, COME TO ME

Farah Barqawi (Palästina)

08.11. 15:00 – 17:00

09.11. 12:00 – 14:00

Studiobühne der Theaterwissenschaft München

Eintritt € 7,00 | Ermäßigt € 5,00

Diese Vorstellung wird in einem Block mit COMMISSION CONTINUA, TUBUHDANG TUBUHDUT und STEPS gezeigt. Es gibt keinen Einlass zwischen den einzelnen Stücken, das Ticket gilt für den gesamten Block.

Arabisch mit englischen Übertiteln

Farah Barqawi untersucht ihr Verhältnis zu ihrem Vater. In ihrer Performance, die auf einem Brief an eine Freundin beruht, analysiert die Künstlerin ihr gebrochenes Verhältnis zu diesem Elternteil. Hierbei versucht sie, die Gefühle ihres Vaters und sein Verhalten gegenüber seiner Tochter und deren Heranwachsen zur Frau zu verstehen. Als Einstieg dienen ihr alte Kompaktkassetten, auf die sie als Kind Nachrichten an den meist abwesenden Vater gesprochen hat. Die Performance ist eine Suche nach Versöhnung und nach Verständnis für das Unverständliche: Die Hassliebe, die sich widersprechenden Wünsche und Entscheidungen, die ständige Schwere des Lebens in einer zerschlagenen palästinensischen Familie und die Festung, die ihr Vater um sich und seine Emotionen aufgebaut hat.

#Performance  #Generationen im Austausch  #Geschichtenerzählen  #Feminismus 

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Besetzung

Text und Performance Farah Barqawi Englische Übersetzung Zainab Magdy

Biografie

Farah Barqawi ist eine palästinensische Schriftstellerin, Performerin, Übersetzerin, Redakteurin und feministische Aktivistin. In Damaskus geboren lebte sie später in Gaza, Dubai, Chicago und Beirut, derzeit in Kairo. Sie schreibt Gedichte, Prosa und Artikel, größtenteils auf Arabisch. Sie ist Mitleiterin des Wiki Gender, einer offenen Wikipedia zu Themen rund um Feminismus, Gender und Frauenthemen auf Arabisch. Sie ist außerdem Mitbegründerin von The uprising of the women in the Arab World, einer freien, sekulären Plattform, die sich für Frauenrechte in arabischen Ländern einsetzt. BABA, COME TO ME ist ihre erste Solo-Performance. Sie wurde bisher in Ägypten, Libanon, Tunesien und den Niederlanden gezeigt.

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Produktion und Realisierung

Realisierung in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut