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SOLO FÜR MARIA

Maria Tembe | Panaibra Gabriel Canda (Maputo)

03.11. 18:00 – 20:00 hinzufügen

Gasteig Carl-Orff-Saal

Eintritt € 18,00 | Ermäßigt € 9,00

SOLO FÜR MARIA wird in einer Doppelvorstellung mit MY BODY BELONGS TO ME gezeigt

In portugiesischer Sprache mit englischen und deutschen Übertiteln

  • Alternative Sitz- und Liegemöglichkeiten
  • Rollstuhlgerecht
  • Induktive Höranlage

Maria ist der Name der Mutter Gottes, der Name unzähliger Mütter und Töchter und der Name der Tänzerin auf der Bühne. Ein Name, auf den zahlreiche Vorstellungen von Weiblichkeit projiziert werden. In SOLO FÜR MARIA nimmt sich Maria Domingos Tembe den Konflikt zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und Selbstbehauptung vor. Im ersten Teil der (auto-)biografischen Choreografie führt die Tänzerin und Schauspielerin dem Publikum ihr Bewegungsrepertoire vor und lässt ihren Körper Sehgewohnheiten unterlaufen. Im zweiten Teil, inszeniert von Regisseur und Choreograf Panaibra Gabriel Canda, werden Frauenrechte und Gewalterfahrungen verhandelt. Indem sie sich den Blicken des Publikums nicht nur aussetzt, sondern diese auch mit großer Intensität zurückwirft, erzeugt Tembe eine Form von Intimität, die Gegenseitigkeit einfordert.

 

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Sonntag, 3. November, 18 Uhr

#Tanzperformance  #Körper und Repräsentation  #Feminismus 

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Besetzung

Idee Panaibra Gabriel Canda In Zusammenarbeit mit Maria Tembe Performance Maria Tembe Lichtdesign Caldino Jose

Biografie

Die Tänzerin und Schauspielerin Maria Tembe wurde in Maputo, Mosambik geboren. Ihre Ausbildung im zeitgenössischen Tanz erhielt sie im Rahmen des Projekts (In)Dependence von CulturArte bei den Choreografen Panaibra Gabriel Canda, Martial Chazalon, Martin Champaut, Boyzie Cekwana und Carlos Pez sowie den Tänzer*innen von CulturArte. Sie trat als Tänzerin u.a. in (IN)DEPENDENCE (2007) und BORDERLINES (2010) von Panaibra Canda auf sowie in INKOMATI (DES)ACCORD (2009) von Panaibra Canda und Boyzie Cekwana. Diese Arbeiten wurden bereits in Maputo, La Réunion, Mayotte, am HAU Hebbel am Ufer und beim Global DanceFest, New Mexico gezeigt. Als Schauspielerin war sie im Film THE CORPO E ALMA (2010) von Mattheau Bron tätig.
 

Panaibra Gabriel Canda ist einer der spannendsten Choreografen Mosambiks. Einer, der die postkolonialen Verwerfungen seines Landes so vieldeutig wie kein anderer spiegelt. Er studierte Theater, Tanz und Musik in Mosambik und Portugal. Seit 1993 entwickelt er eigene Stücke und eröffnete 1998 das Kulturzentrum CulturArte in Maputo.  Dort baute er außerdem ein Ausbildungsprogramm zur Förderung der regionalen Tanzszene auf. Neben der Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus Südafrika und Europa ist er auch an spartenübergreifenden Kollaborationen beteiligt. Mit seinem Stück TIME AND SPACE: THE MARRABENTA SOLOS wurde er weltweit bekannt. Seine Arbeiten wurden international gezeigt und ausgezeichnet. Seine neueste Arbeit THE MAN WHO DID NOT SEE THE WHALE PASS BY hatte im Rahmen des KRASS Festivals auf Kampnagel in Hamburg am 12. April 2019 Premiere.

Produktion und Realisierung

Int. Distribution Carmen Mehnert & Anne Schmidt / PLAN B - Creative Agency for Performing Arts Eine Produktion von Panaibra Gabriel Canda / CulturArte.