BECAUSE I ALWAYS FEEL LIKE RUNNING

Ogutu Muraya (Amsterdam | Nairobi)

 

10.11. 22.00-23.00 Uhr hinzufügen

11.11. 22.30-23.30 Uhr hinzufügen

Muffathalle

 

Eintritt € 12,00 | Ermäßigt € 6,00

 

Künstlergespräch nach der Vorstellung am 10.11.

 

Englisch

BECAUSE I ALWAYS FEEL LIKE RUNNING ist eine von mehreren Abschlussproduktionen des SPIELART Festivals, die am 11.11.2017 der Reihe nach besucht werden können. Mehr dazu hier.

In Ostafrika fiel die Entdeckung athletischen Heldentums in Ausdauersportarten mit den Unabhängigkeitsbewegungen zusammen. So steht seit den 1960er Jahren mit den Olympischen Spielen in Rom, Tokio und Mexico City sportlicher Erfolg in enger Verbindung zu postkolonialer Identitätsbildung. Ogutu Muraya, der bei SPIELART 2015 mit NOBODY KNOWS MY NAME zu sehen war, widmet sich in seinen performativen Lectures immer wieder dem Versuch, das Storytelling als traditionelle Kunstform Subsahara Afrikas in einen zeitgenössischen Kontext zu überführen. Indem er sich nun für BECAUSE I ALWAYS FEEL LIKE RUNNING dem Training zum Langstreckenläufer unterzieht und auf der Bühne rennend zeigt, lässt er seinen Körper zum Erzähler werden. Live gesammelte, medizinische Daten werden mit dokumentarischem und historischem Material verschaltet und es entsteht ein Narrativ um Willenskraft und Zähigkeit und deren Zusammenhang mit globalen Machtstrukturen in einem Kontext des internationalen Leistungssports.
   

 

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Besetzung
Konzept und Performance Ogutu Muraya Dramaturgie Leila Anderson Technische Unterstützung und Bühnengestaltung Frederick Rodrigues Produktionsassistenz Gina-Alina Patilea Fitnesscoach Annelies Slijpen Film und Bearbeitung Michael Creutzburg

 

Biografie
Ogutu Muraya ist ein Theatermacher, dessen Arbeiten sich auf verschiedenste Art und Weise mit traditioneller, mündlicher Erzählkunst auseinandersetzen. Er betrachtet Kunst als Katalysator für das Einfordern von Rechten und das Bewahren von Erzählungen, die innerhalb des Mainstream oft unsichtbar bleiben. Ogutu studierte Internationale Beziehungen am USIU-Africa und machte kürzlich seinen Master an der Amsterdam University of the Arts"DAS Theatre (früher DasArts). Seine Arbeiten waren in den letzten Jahren auf zahlreichen Festivals in Europa und Ostafrika zu sehen.


 

Produktion und Realisierung
Unterstützt durch Bâtard Festival und Veem House for Performance