INFLUENCES OF A CLOSET CHANT

Albert Khoza (Johannesburg)

 

28.10. 16.30-17.30 Uhr

Einstein Kultur

 

Eintritt € 5,00 | Ermäßigt € 5,00

 

Tickets nur an der Abendkasse | Künstlergespräch nach der Vorstellung, moderiert von Rucera Seethal (Pro Helvetia Johannesburg)

 

Englisch


»CHASING RAINBOWS«

In INFLUENCES OF A CLOSET CHANT erkundet Albert Khoza den Weg sozial als »andersartig« markierter Identitäten und erzählt von seiner Erfahrung als schwarzer, homosexueller Mann, als Christ und Traditionalist. Die Tanzperformance drückt den Wunsch aus, sich nicht durch Normen, Erwartungen und Theorien einer Gesellschaft definieren zu lassen. Khoza transzendiert diese Kategorisierung und spielt keine Figur sondern setzt sich mit den Herausforderungen seines eigenen Lebens auseinander. Immer wieder stellt er dem Publikum Fragen, ohne die Antwort abzuwarten, bringt es zum Lachen, spricht es direkt an. Als Sangoma, ein traditioneller Heiler oder Wahrsager, heilt er die Menschen physisch, seelisch und geistig. Albert Khoza überschreitet mit dieser Performance viele Grenzen und sieht sich trotzdem in einem closet, einem Schrank – der Metapher für die metaphysischen Barrieren von Sexualität und Gender. Aber anstatt herauszutreten, lädt er das Publikum dazu ein, die Außenwelt zu vergessen und zu ihm hinein zu kommen.

 

16.30 Uhr Einführung mit Adelaide Zwane

17.00 – 17.30 Uhr Performance von Albert Khoza


 

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Besetzung
Von und mit Albert Silindokuhle IBOKWE Khoza Produktion, Administration und Verbreitung Damien Valette Koordination und Verwaltungsassistenz Marion Paul Musik Thabang Tabane et Malombo, Cinematic Orchestra, Madonsini, Izangoma zikaDabulamanzi, Zim Nqawana Dank an Robyn Orlin and Gerard Bester

 

Biografie
Albert Khoza ist ein Performer, Sänger, Theatermacher und ein Aktivist sowie traditioneller Heiler aus Johannesburg. Er studierte Tanz, Musik und Theater an der University Witwatersrand. Er wirft einen kritischen Blick auf sein Umfeld, die gesellschaftlichen Wortführer und auf das Leben an sich, dabei bedient er sich künstlerischer Mittel um soziale Missstände aufzuzeigen. Das Theater sieht er als Instrument um zur Erinnerung aufzurufen und um Veränderung zu provozieren. Zuletzt erarbeitete er mit Robyn Orlin das Tanzstück AND SO YOU SEE… OUR HONORABLE BLUES SKY AND EVER ENDURING SUN… CAN ONLY BE CONSUMED SLICE BY SLICE. Er erhielt 2017 eine Studio-Residency bei Pro Helvetia-Swiss Arts Council.

 

Produktion und Realisierung
Gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes