AN ATYPICAL BRAIN DAMAGE

Tianzhuo Chen (Beijing)

 

27.10. 21.00-22.30 Uhr hinzufügen

28.10. 21.00-22.30 Uhr hinzufügen

Muffathalle

 

Eintritt € 18,00 | Ermäßigt € 9,00

 

Deutsche Erstaufführung | Künstlergespräch nach der Vorstellung am 28.10. | Videoausstellung Tianzhuo Chen siehe spielart.org/programm/diskurse

 

Französisch, Englisch, Chinesisch und Vietnamesisch mit deutschen Übertiteln

»GIVE US BACK OUR VOICE«

AN ATYPICAL BRAIN DAMAGE ist eine düstere und zugleich lustvolle Pop-Oper, in der sich instrumentale Klänge mit elektronischen Beats mischen. Das Publikum bewegt sich durch einen installativen Bühnenraum und begegnet hierbei Bildern und Figuren aus globalen Club-Kulturen und Corporate Identities, Folklore und Social Media. Zentral sind hierbei Diskurse um »das Asiatische« und »das Europäische«, in denen der Osten einen Westen erträumt und umgekehrt. Für seine Objekte, Performances und Videoarbeiten gestaltet Tianzhuo Chen farbenfrohe, groteske Bildwelten, voll von Referenzen zu Buddhismus, Butoh und Drag. Er ist damit spätestens seit seiner erfolgreichen Ausstellung am Palais de Tokyo in Paris (2015) einer der prominentesten Vertreter einer jungen Generation chinesischer Kunstschaffender, die mit großem Selbstbewusstsein die selbstgewählte Exotisierung einer kommerzialisierten asiatischen Identität in ihrer Extravaganz zelebrieren.

 

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Besetzung
Regie Tianzhuo Chen Konzept Tianzhuo Chen, Petra Poelzl Text  Tianzhuo Chen Übersetzungen Petra Poelzl   Mit Beio, China Yu, Le Brothers (Le Ngoc Thanh & Le Duc Hai), House of Drama (Ylva Falk, Igor Dewe, Amélie Poulain) Dramaturgie und Management Petra Poelzl Choreografie Tianzhuo Chen, Ylva Falk Kostüme asiandopeboys Bühne Tianzhuo Chen, artbox Graz Komposition und Musik Dis Fig, Igor Dewe Performance Beio & Han Yu VJ Tianzhuo Chen Licht Thomas Ritz Ton Stefan Simić

 

Biografie
Tianzhuo Chen (*1985) studierte in London Kunst und Design und lebt und arbeitet derzeit in Peking. In seinen Arbeiten verknüpft er Installation, Performance, Video, Zeichenkunst und Fotografie zu Happenings und Underground-Partys, lässt Realitäten in bildgewaltige Fantasien münden. Chen nutzt seine umfassende Kenntnis von religiöser Symbolik, urbaner Subkultur, Popkultur und Tanz zur Erstellung atmosphärischer Rituale innerhalb derer die Teilnehmer in einen transzendentalen Zustand des Wahnsinns gelangen sollen. Er ist auf der London Fashion Week ebenso gern gesehenen wie im Berliner Berghain. Zuletzt wurden seine Arbeiten unter anderem bei den Wiener Festwochen und bei Theater der Welt gezeigt.

 

Produktion und Realisierung
Produktion steirischer herbst Koproduktion SPIELART Festival München, SPRING Performing Arts Festival Utrecht, BoCA und Lux/Frágil Unterstützt von Delta Q, Festival Fast Forward, Onassis Cultural Centre Athen. Studios zur Verfügung gestellt vom CND Centre national de la danse im Rahmen von «accueil compagnies» Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und vom Goethe Institut