DE-APART-HATE

Mamela Nyamza (Kapstadt)

 

03.11. 21.00-22.00 Uhr hinzufügen

04.11. 21.00-22.00 Uhr hinzufügen

Muffathalle

 

Eintritt € 14,00 | Ermäßigt € 7,00

 

Künstlergespräch nach der Vorstellung am 4.11. moderiert von Katharina Fink (Iwalewahaus Bayreuth)

 

keine Sprachkenntnisse erforderlich

»CHASING RAINBOWS«

Vor 23 Jahren wurde mit dem offiziellen Ende der Apartheid das Schlagwort „Regenbogennation Südafrika“ zum Sinnbild für ein friedliches Zusammenleben aller Bevölkerungsgruppen. Auf eine Landreform, die Grundlage einer tatsächlichen Gleichberechtigung hätte sein können, wurde verzichtet. Die Tänzerin und Menschenrechtsaktivistin Mamela Nyamza, deren Bewegungssprache von ihrer klassischen Ballettausbildung geprägt ist, war bei SPIELART 2015 mit WENA MAMELA zu sehen. Auf einer wippenden, regenbogenfarbenen Bank versucht sie nun gemeinsam mit dem Performer Aphiwe Livi sich zu positionieren, ein Gleichgewicht zu finden innerhalb des Unbehagens. Zwischen Tanz, Gesang und Bibelversen rekurriert DE-APART-HATE auf uneingelöste Hoffnungen angesichts der fortbestehenden sozialen Ungleichheit in einem Land, in dem sich aktuell eine ganze Generation gegen die politisch verordnete Versöhnlichkeit stellt und lautstark ihre Rechte einfordert.

Veranstaltungshinweis: Bei CROSSING OCEANS nimmt Mamela Nyamza an der Panel-Diskussion BETWEEN IDENTITY POLITICS AND THE DISCUSSION OF A »DEFINING CULTURE« teil.





 

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Besetzung
Konzeption, Choreographie und Regie Mamela Nyamza Mit Mamela Nyamza Gesang Zikhona Jacobs Lichtdesign Buntu Tyali Kostüm Shiba Sopotela

 

Biografie
Mamela Nymaza, geboren in Kapstadt, durchlief eine klassische Tanzausbildung und tanzte in Musicals wie LION KING und WE WILL ROCK YOU. In ihren eigenen, autobiografisch geprägten Arbeiten setzt sie sich mit ihrem Status als “andere”, als schwarze Tänzerin sowie mit politischen und sozialen Themen, die ihre Heimat Südafrika betreffen, auseinander. Nyamza versteht sich als politische Aktivistin und engagiert sich in den Bereichen Sozialarbeit, Tanz- und Bewegungstherapie. Mamela Nymazas Projekte werden international gezeigt und gefördert, unter anderem im Senegal, der Republik Kongo, den USA, Kanada, Deutschland, Slowenien und Österreich. 2016 erhielt sie den südafrikanischen IMBOKODO Award in der Kategorie Tanz. Bei SPIELART war Mamela Nymaza zuletzt 2015 mit ihrer autobiografisch geprägten Arbeit WENA MAMELA zu sehen.

 

Produktion und Realisierung
Produktion The Clarice University of Maryland Gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von CHASING RAINBOWS und vom Goethe-Institut