#NEGROPHOBIA

Jaamil Olawale Kosoko (New York)

 

01.11. 21.00-22.10 Uhr hinzufügen

02.11. 19.00-20.10 Uhr hinzufügen

Schwere Reiter

 

Eintritt € 14,00 | Ermäßigt € 7,00

 

Künstlergespräch nach der Vorstellung am 02.11. moderiert von Anta Helena Recke (Regisseurin) | Am 1.11 Shuttle Service vom Schwere Reiter zum Festivalzentrum. | Am 2.11 Shuttle Service vom Schwere Reiter zum HochX und anschließend zum Festivalzentrum.

 

Englisch

Poet und Performer Jaamil Olawale Kosoko widmet #NEGROPHOBIA seinem verstorbenen Bruder, das Stück ist getrieben vom Schmerz angesichts dessen gewaltsamen Todes. Im Versuch, eine Antwort zu finden auf rassistisch motivierte Gewalt, untersucht Kosoko die erotisch aufgeladene Angst, die sich kulturell und individuell auf den männlichen schwarzen Körper richtet. Das von einem Pathos, das stets zu kippen droht, getragene Gesamtkunstwerk ist zugleich Lecture, Tanzperformance und Installation. Gemeinsam mit Performancekünstlerin IMMA und Komponist Jeremy Toussaint-Baptiste konfrontiert Kosoko die Zuschauenden mit der Präsenz kraftvoll in Szene gesetzter Körper und analysiert die Ambivalenz von Rassismus und Exotisierung in einer Gesellschaft, in der für schwarze Männer das Bewusstsein, einer permanenten Lebensgefahr ausgesetzt zu sein, zur Alltagsrealität gehört.



Veranstaltungshinweis:
Bei CROSSING OCEANS nimmt Jaamil Olawale Kosoko an der Panel-Diskussion THE ROLE OF ARTISTS IN SOCIAL JUSTICE – STRUGGLES AROUND THE INTERSECTIONS OF SEXUALITY, ETHNICITY AND PRIVILEGE teil.




 

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Besetzung
Kreation, Konzept und Installation Jaamil Olawale Kosoko Lyrik / Text Jaamil Olawale Kosoko Performance IMMA, Jeremy Toussaint-Baptiste, Jaamil Olawale Kosoko Bühnenbild Jaamil Olawale Kosoko and Kate Watson-Wallace Kostüm Jaamil Olawale Kosoko and IMMA Ton, Technischer Support und Performance Jeremy Toussaint-Baptiste Sound Design Jeremy Toussaint-Baptiste and Jaamil Olawale Kosoko Licht Serena Wong Stage Manager & Lichttechnik Michael McGee Dramaturgie Mersiha Mesihovic Video Design James Doolittle, Jeremy Toussaint-Baptiste, and Jaamil Olawale Kosoko Studio Assistenz Aaron Philip Maier, Eli Tamondong

 

Biografie
Jaamil Olawale Kosoko, ursprünglich aus Detroit, ist nigerianisch-amerikanischer Kurator, Poet und Performancekünstler. Er produzierte und kuratierte unter anderem für New York Live Arts, 651 Arts, und das Watermill Center. Kosokos Gedichte, Interviews und Essays werden in verschiedensten Publikationen und Zeitschriften in den USA veröffentlicht, er wird international für Vorträge, Performances und Lectures gebucht.

Jeremy Touissant-Baptiste ist Komponist, Designer und Performer, der in Brooklyn, NY lebt. Seine Arbeiten befassen sich durch die Linse der prekären Arbeiterschaft mit den komplexen Wechselwirkungen zwischen Industrie, Identität und Umwelt und der Intersektionalität dieser Themenfelder. Er ist Gründungsmitglied des Performancekollektivs Wildcat! und arbeitet regelmäßig mit verschiedenen bildenden- und Performancekünstlern zusammen.

IMMA erhielt eine professionelle Tanzausbildung am Montgomery Ballet, der Ailey School und dem Nutmeg Conservatory und tanzte anschließend drei Spielzeiten lang mit dem Atlanta Ballet. Sie schloss die Parsons/The New School for Design mit einem Bachelor of Fine Arts ab und setzte ihre Ausbildung am  Central Saint Martins fort, das sie mit einem Master of Fine Arts abschloss. Sie lebt in New York City und tourt international als Tänzerin und Performerin.

 

Produktion und Realisierung
Unterstützt von Gibney Dance und The Bushwick Starr