THE LAST KING OF KAKFONTEIN

Boyzie Cekwana (Durban)

 

30.10. 19.00-20.00 Uhr hinzufügen

31.10. 17.00-18.00 Uhr hinzufügen

Gasteig Carl-Orff-Saal

 

Eintritt € 18,00 | Ermäßigt € 9,00

 

Englisch mit deutschen Übertiteln

Der Choreograf Boyzie Cekwana findet in seinen Performances immer wieder ungeahnt absurde Bilder, um politische Themen aufzugreifen. In THE LAST KING OF KAKFONTEIN, einem Solo, das Cekwana mit einer Sängerin, einem Zulu Gitarristen und einem Videokünstler bestreitet, entführt er das Publikum in ein fiktives Königreich der ultimativen Schlechtigkeit. Südafrikas President Jacob Zuma und US-Präsident Donald Trump sind Blaupausen und Hauptfiguren für eine metaphorische Abrechnung mit in einem beängstigenden globalen Kontext des Verfalls demokratischer Prinzipien, der von gewählten politischen Führern legitimiert und vorangetrieben wird. Mit Tanz, Performance, Kartonpüppchen und Spoken Word, inspiriert von Protestgesängen, die in den 70er und 80er Jahren in den Straßen Johannesburgs ertönten, zeichnet Cekwana eine verspielte Dystopie, in der Popularität jedes Argument niederringt.

 

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Besetzung
Choreografie und Regie Boyzie Cekwana Performance und Musik Madala Kunene (Gitarre),Boyzie Cekwana, Mandisa Nzama (Sängerin), Lungile Cekwana Beleuchtung und Bühnenmanagement Matthews Phala Bühnengestaltung und Kostüme Boyzie Cekwana Live Video Lungile Cekwana Internationale Distribution Colette de Turville

 

Biografie
Der Performer und Choreograf Boyzie Cekwana (*1970 in Soweto), gilt als eine der wichtigsten und international erfolgreichsten Stimmen der darstellenden Künste aus dem afrikanischen Süden. Schon als Achzehnjähriger gründete er seine erste eigene Tanzkompanie, fünf Jahre später wurde er Haus-Choreograf der Playhouse-Company. 1995 wurde er mit der Choreografie BROTHER, BROTHER international bekannt. Cekwanas Arbeiten fusionieren zeitgenössischen Tanz mit Melodien und Bewegungen, die den Protestbewegungen der Townships entstammen. So entsteht eine Ästhetik, die sich in ihrer Form ebenso sehr wie in ihrem Inhalt zu künstlerischer Identität, Macht und Kolonialismus positioniert.

 

Produktion und Realisierung
Eine Koproduktion von Zürcher Theater Spektakel, Festival d’Avignon, Festival de Marseille – danse et arts multiples, SPIELART Festival München in Zusammenarbeit mit HAU Hebbel am Ufer Gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes und vom Goethe-Institut.