SCULPTING FEAR

 

 

Eintritt € 12,00 | Ermäßigt € 7,00

 

NEW WORKS-Talk am 7.11., 11.00 Uhr, Muffatwerk | Ampère

 

Keine Sprachkenntnisse erforderlich

 

Da wären wir. Wir haben das Ende überschritten. Es gibt für alles eine App. Für die Wettervorhersage, das nächste Date, zur Pulskontrolle, für den Weg nach Hause, zum Zählen der Schritte. Niemand muss sich mehr verirren. Niemand muss nass werden.  Niemand muss alleine sein. Niemand muss etwas wissen. Alle Daten – große und kleine – sind in der cloud. Alles ist transparent, trotzdem kann man nichts sehen. SCULPTING FEAR ist ein bildmächtiges Stück, das sich im Nebel versteckt. Die Perfomance untersucht die Schönheit des Desasters und nutzt flüchtige Strukturen, um dem Formlosen Gestalt zu geben. Julian Hetzel verursacht einen Sturm und arbeitet mit Wetterbedingungen in einer sich auflösenden Szenerie, während er die Körperlichkeit von Angst erforscht. Absturz um Absturz um Absturz.

 

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Besetzung
Regie Julian Hetzel Dramaturgie Miguel Angel Melgares Mit Miri Lee, Eva Susova, Tomislav Feller und Svetlin Velchev Technik Raoul Sleijser Szenenbild Nico de Rooij Sound-Design und Musik Natalia Dominguez Rangel Kostüme Gertjan Franciscus Konstruktion David Hunneman Produktions-Management Yola Parie Produktions-Assistenz Irene Hagemans

 

Biografie
Julian Hetzel studierte mit Schwerpunkt audiovisuelle Kommunikation an der Bauhaus Universität Weimar und später am DasArts in Amsterdam. Seine Performances befassen sich häufig mit der Frage nach dem Sinn und materiellen Wert von Beschäftigung sowie den ethischen Grundsätzen von Erfolg in der Gesellschaft. So verwendete er in der Performance THE BENEFACTOR seine Fördergelder für eine Kinderpatenschaft, die er als »2000 Tage lang andauernde, interkontinentale Performance« bezeichnete. Bei SPIELART 2013 untersuchte Hetzel im Rahmen von CITYWORKS im Projekt THE INFUSTRY OF WAITING das Verhältnis und die Wirtschaftlichkeit von Tätigkeit und Untätigkeit anhand der Auseinandersetzung mit professionellen »stillen Bettlern«.

 

Produktion und Realisierung
Produktion SPRING Performing Arts Festival Utrecht. Mit der Unterstützung von Fonds Podiumkunsten (Niederlande), der Gemeinde Utrecht und SPACE (Supporting Performing Art Circulation in Europe)