DEATH NOT HUMILIATION

 

 

Eintritt frei

 

1.11. 16.30–17.15 Uhr
Gasteig Lecture Bühne

 

In englischer Sprache

»[We take] death but no humiliation« ist eine Sprechparole der Frühphase der syrischen Aufstände gegen Jahrzehnte der Diktatur. Ausgehend von dieser Metapher, die keine Metapher mehr ist, fragen wir, wie wir aus einem Ereignis, das unser Vorstellungsvermögen übersteigt, Kunst schaffen können. Was bietet Kunst, die sich mit Flüchtlingen, Opfern, Krieg und Verlust beschäftigt, den Künstlern und Zuschauern und wie historisiert sie ein Ereignis, das noch immer umstritten ist?

 

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Biografie
Tania El Khoury, die in London und Beirut lebt und arbeitet, kreiert interaktive, immersive Performances, die versuchen, die Verhältnisse von Individuum und öffentlichem Raum auszuloten und zu hinterfragen. Für ihre Solo-Arbeiten, die international touren, wurde sie mit dem Total Theatre Innovation Award und dem Arches Brick Award ausgezeichnet. Sie ist Mitbegründerin der Dictaphone Group, einem Recherche- und Performance-Kollektiv, das es sich zum Ziel gemacht hat, den öffentlichen Raum im Libanon zurückzugewinnen.

Ziad Adwan
studied for an MA in Text and Performance Studies at Royal Academy of Dramatic Art (RADA) and King’s college in London, and then took a PhD in Theatre Studies at Royal Holloway; his thesis was on "Mistakes in Theatre". He taught Performance Theory, System of Rehearsals and Mask techniques at the Higher Institute of Dramatic Arts in Damasucs/ Syria. Ziad has acted in several plays and movies (including roles in Spielberg's Munich and The Hamburg Cell), and directed theatre. He was the artistic director of Invisible Stories, a series of street theatre events that take place in different places in Damascus. Ziad is a partner at Tanween Theatre and Dance Company. His currently affiliated with the Global Theatre Histories research project at LMU Munich.