THE DJ WHO GAVE TOO MUCH INFORMATION

 

 

Eintritt € 17,00 | Ermäßigt € 10,00

 

In englischer Sprache

THE DJ WHO GAVE TOO MUCH INFORMATION untersucht, wie Musik – und die sie umgebenden Geschichten –unser privates und gesellschaftliches Leben durchdringen und unser Verständnis von Liebe, Arbeit sowie unsere Vorstellung davon, wie die Gesellschaft funktionieren sollte, beeinflussen. Aus der Leidenschaft für die Musik entstanden erkundet die Performance, wie die Songs, die wir lieben, unsere Subjektivität schafft und verändert, wie wir die Welt, in der wir leben, wahrnehmen.
Ein Plattenspieler. Ein Stapel LPs. Für jede von ihnen haben wir eine Story parat. Eine, die wir gehört oder im Internet recherchiert haben, die aus einem Buch, einer Zeitschrift stammt,  die uns ein Freund erzählte, die wir erlebten. Einer nach dem anderen legen wir eine Platte auf und erzählen eine Geschichte dazu. Eine Geschichte wächst aus der vorherigen heraus und in die folgende hinein. Bei jeder Performance ist die Reihenfolge, in der wir die Platten spielen, eine andere. Wir fügen dem Stapel LPs hinzu, nehmen andere weg, und produzieren so eine lockere, improvisierte und doch überraschend wirkungsvolle Dramaturgie in Echtzeit.
Wir sind immer wieder fasziniert, wie wichtig Musik sein kann, und welch starke Resonanz sie hat. Der Dreiminuten-Popsong verkörpert auf perfekte Weise den Kapitalismus, ist ein Dreiminuten-Werbespot in eigener Sache, erschreckend intensiv und tief verwoben mit unserem Leben und  unseren Erinnerungen. Weil sie so eng mit unserer Kindheit und Jugend verbunden sind, lässt sich die moderne Welt kaum ohne die Songs vorstellen, die ihren ständigen Soundtrack bilden.

 

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Besetzung
Konzept und Performance Caroline Dubois, Claudia Fancello und Jacob Wren Weitergeführt von Karine Denault, Marie Claire Forté und Adam Kinner Tontechnische Beratung Radwan Ghazi Moumneh Technische Leitung Mathieu Chartrand Touring und Management Sylvie Lachance, Richard Ducharme und Jacob Wren

 

Biografie
In ihren Performances, Installationen, öffentliche Aktionen und praxisorientierten Rechercheprozessen stellt die interdisziplinäre Gruppe PME-ART aktuellen Paradigmen direkte und zugleich komplexe Aussagesysteme gegenüber. Unbequeme, paradoxe und destabilisierende Realitäten zu erforschen und anzuerkennen ist zentrales Anliegen der Gruppe. Die Einflüsse aus Musik, Tanz, kritischer Theorie, Philosophie, Kino und visual arts zeigen sich nie direkt, sondern stets brüchig und von persönlichen Annäherungen und Perspektiven geprägt. PME-ART suchen in ihrem Performances die Nähe zum Publikum und wollen so  einen Prozess der gemeinsamen Aneignung von fragmentarischen Erkenntnissen in Gang setzten. Die Arbeiten der in Montréal heimischen Gruppe wurden in den vergangenen sechzehn Jahren in mehr als vierzig Städten Kanadas und Europas gezeigt.

 

Produktion und Realisierung
Produktion PME-ART. Koproduktion: FFT (Düsseldorf) In Kollaboration mit Studio 303 (Montréal) und Noorderzon Festival (Groningen). Unterstützt durch Conseil des arts et des lettres du Québec, Conseil des arts de Montréal, Canada Council for the Arts und die Kunststiftung NRW
Realisierung
PATHOS München