RIDING ON A CLOUD

Rima Najdi (Berlin | Beirut)

 

 

Eintritt € 15,00 | Ermäßigt € 6,00

 

Ein Künstlergespräch findet am 28.10. nach der Vorstellung in der Kammer3 statt.

 

In arabischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Mit RIDING ON A CLOUD hat der libanesische Künstler Rabih Mroué seine vielleicht persönlichste und warmherzigste Arbeit geschaffen. Rabihs Bruder Yasser Mroué wurde während des Bürgerkriegs verletzt und verlor dadurch die Fähigkeit, richtig zu sprechen. Anscheinend erkennt er Gegenstände, aber nicht mehr deren Abbildung. Ein Arzt riet ihm damals, Filme zu drehen, um diese Fähigkeit wieder zu trainieren. Auf der Bühne zeigt uns Yasser seine Videos und erzählt seine Geschichte, wobei sich private Erinnerungen mit seinem subjektiven Bild der politischen Entwicklung des Libanon vermischen. In den Kammerspielen wird in der SPIELART-Zeit darüber hinaus seine Neuproduktion ODE OF JOY gezeigt.

 

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Besetzung
Text und Regie Rabih Mroué Regieassistenz Sarmad Louis Mit Yasser Mroué Englische Übersetzung Ziad Nawfal Deutsche Übersetzung Francesca Spinazzi Französische Übersetzung Pascale Fougère

 

Biografie
Rabih Mroué ist ein Theaterregisseur, Schauspieler, Künstler und Dramatiker. Seine im Theater verwurzelten Arbeiten umfassen Videos und Installationen. In Letztere fließen teilweise photographische und Textelemente ein. Mroué ist Redakteur für The Drama Review (New York) und das vierteljährlich erscheinende Magazin Kalamon (Beirut). Er ist Mitbegründer und Vorstandsmitglied des Beirut Art Centers (BAC) und seit 2013 Mitglied des Internationalen Forschungskollegs »Verflechtung von Theaterkulturen« der FU Berlin. Seine Arbeiten wurden bereits mit einigen Preisen ausgezeichnet und ausgestellt auf der dOCUMENTA (13), der ICP Triennial, im CA2M Centro de Arte Dos de Mayo sowie im MoMa und im Centre Pompidou.

 

Produktion und Realisierung
Produktion mit Unterstützung von Fonds Podiumkunsten, Prins Claus Fonds und Hivos & Stichting DOEN (Niederlande). Besonderer Dank an Lina Saneh, Frie Leysen, Mroués Familie (Souad, Ahmad, Ammar, Ziad, Maha, Mazen, Nabil und Fatima Bazzi), Ahlam Awada, Samar Maakaroun, Janine Broud, Karma und Nadi Louis. Dank an Hito Steyerl, Manal Khader, Eric Baudelaire, Paul Khodr, Lamia Joreige, Joanna Hadjithomas und Khalil Joreige, Fariba Derakhshani, Mohamad Hojeiry, Matthias Lilienthal, Ali Zuraik, Louis Family, Petra Serhal, Hagop Derghougassian, Ziad Mroué, Christine Tohmé und Ashkal Alwan
Realisierung in Zusammenarbeit mit den Münchner Kammerspielen